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DU MUSST DRAN GLAUBEN

 

Luther, Echter und Gerolzhofen

Leserforum: Wandeltheater hat die Stadt bereichert

Zur Berichterstattung über die Wandeltheater-Aufführungen in der Main-Post, zuletzt in der gedruckten Ausgabe vom 9. Juni:

Das Kleine Stadttheater, der Historische Verein und die Stadt Gerolzhofen haben ein großes Werk vollbracht. Im weiten Umkreis spricht man von der Einmaligkeit des Wandeltheaters in Gerolzhofen.

Ohne die künstlerische Leitung Silvia Kirchhofs und ihrer Beraterin Monika Freiberger wären keine 70 Laienschauspieler zu einem so gelungenen Theaterstück zusammengekommen.

Silvia Kirchhof hat die Begabung, Menschen für bestimmte Rollen, die für sie passen auszuwählen und vor allem zu gewinnen. Alle Schauspieler konnten in die Zeit des 16. und 17 Jahrhunderts eintauchen und ihre Rollen hervorragend darstellen. Dazu haben auch die prachtvollen, stilgerechten Gewänder beigetragen.

Auch die Theaterspieler als Wegbegleiter haben zum Gelingen des Wandeltheaters ihr Bestes gegeben.

Silvia Kirchhof ist es sehr gut gelungen, die Zeitgeschichte der Rekatholisierung in Gerolzhofen, die der Historiker Professor Rainer Leng für sein Buch „Du musst dran glauben“ recherchiert hat, in ein Schauspiel umzusetzen.

Das zeigt sich besonders in der katholischen Stadtpfarrkirche und in der evangelischen Erlöserkirche.

 

Fazit: Die Stadt kann stolz auf das „Kleine Stadttheater“ sein.

Das Spiel hat die Besucher in ihren Bann gezogen, denn es ging ja um das christliche Leben. Existenzielle Entscheidungen waren von den Gerolzhöfer Bewohner gefordert.

Silvia Kirchhof hat diese Situation großartig einstudiert.

Was können wir vom Wandeltheater mitnehmen? Nicht „alter“ und „neuer“ Glaube sind gefragt, sondern, dass wir uns von Christus leiten lassen und die Gnade Gottes annehmen.

Es wäre trotzdem gut gewesen, wenn eine Spielstätte der Ursache der Glaubensspaltung gewidmet gewesen wäre, dem Auftritt von Martin Luther, dem ehemaligen Mönch, 1521 vor dem Reichstag zu Worms. Vor Kaiser und Reichsherren musste er sich damals wegen seines Bekenntnisses rechtfertigen.

Möge das großartige, gelungene Theaterstück uns Christen, trotz der Konfessionsverschiedenheiten, in Christus vereinen. Es gibt im Glauben an den Dreieingen Gott keinen Unterschied zwischen „alt“ und „neu“!

Wenn wir das gemeinsam gesungene Schlusslied des Theaters „Allein Gott in der Höh sei Ehr, all' Fehd' hat nun eine Ende“ nicht nur über die Lippen kommen lassen, sondern mit dem Herzen bekennen, können wir uns die Hände über der Bibel reichen.

Fritz Albert, 97447 Gerolzhofen

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